„Die vollkommen stressfreie Stadt ist nicht das Ziel“
31. August 2026
Städte sind Orte der Begegnung, der Kultur und der Wirtschaft – aber sie sind auch Orte der Reizüberflutung. In einem aktuellen Interview mit dem IHK-Magazin Karlsruhe beleuchtet unsere Kollegin und Stadtplanerin Dr. Nina Haug, die parallel am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) forscht, was uns im urbanen Raum stresst.
Für uns bei ASTOC ist diese Forschung in der Praxis relevant. Wir planen nicht nur Gebäude, sondern Lebensräume. Zu verstehen, wie sich Verkehr, Architektur, aber auch scheinbar kleine Details wie Schaufenster oder abgestellte Fahrräder auf unser Stressempfinden auswirken, ist ein wichtiger Aspekt für eine zukunftsgerechte Stadtplanung.
Interessant dabei: „Die vollkommen stressfreie Stadt ist nicht das Ziel“, so Nina Haug. Eine Stadt ganz ohne Reize wäre monoton und leblos. Es geht vielmehr um die richtige Balance – um das Schaffen von urbanen Räumen, die anregen, ohne zu überfordern, und die gleichzeitig notwendige Rückzugsorte bieten. Durch die enge Verzahnung von akademischer Forschung und unserer täglichen Praxis können wir diese Erkenntnisse direkt in unsere Entwürfe einfließen lassen.
Lesen Sie das vollständige Interview im IHK-Magazin
Credits: (1) Susanne Troll, (2) Stadtquartiersplanung, Forschungsprojekt Cape Reviso