Spandauer Ufer Berlin

Ein neues Stadtviertel auf dem ehemaligen Postgelände an der Klosterstrasse in Berlin-Spandau.

AUFTRAGGEBER
Spandauer Ufer GmbH & Co. KG, Aalen

WETTBEWERB
1. Preis 2016

GRÖSSE
14.000 qm

ZUSAMMENARBEIT
MESS GbR | mobile einsatztruppe stadt und stil, Kaiserslautern (Werkstattverfahren)
Kunst + Herbert, Hamburg
KRAFT.RAUM., Krefeld
TOHR Bauphysik, Bergisch Gladbach
Kai 18 Projekte, Düsseldorf (Planung)

FERTIGSTELLUNG
2024

FOTOCREDITS
ASTOC / Fay Projects GmbH

Mehr als zwanzig Jahre stand das ehemalige Postgebäude als zentrale Brache zwischen Havel und ICE-Bahnhof leer. Geplant sind für das 14.000 Quadratmeter große Areal nun zwei zusammenhängende Gebäudekomplexe, die sich gegenüberstehen. Ihre Höhen orientieren sich am bestehenden Stadtbild von Spandau und werden den 80 Meter hohen Rathausturm nicht überragen. Auch farblich lassen sich Bezüge zur Spandauer Altstadt erkennen z.B. mit dem besonders markanten roten Klinker.

Die Überführung des städtebaulichen Entwurfs in eine detaillierte Architekturplanung erfolgte in einem kooperativen und integrierten BIM-Prozess (Building Information Modeling). Hierbei arbeiteten alle Planer an einem gemeinsamen virtuellen Planungs-Modell, um Schnittstellen und Kollisionspunkte schneller zu erkennen. Durch diesen permanenten Austausch ließen sich neue Konzepte und Ideen auf die Gesamtplanung sofort testen und bewerten. Am Spandauer Ufer wird u.a. die Umsetzung verschiedener nachhaltiger Teilkonzepte untersucht, z. B. eine Flusswasser-Kühlung und die Energiegewinnung aus einer am Grundstück verlaufenden Abwasserdruckleitung.
Die vorausschauende und kooperative Art der Planung zeichnet die DGNB mit einem Vorzertifikat in Gold aus.