Klinikum Hamburg-Altona

Wie kann man ein ganzes Krankenhaus als Einzelgebäude wirtschaftlich betreiben, das in medizinischer und betrieblicher Hinsicht nur eingeschränkt anpassungsfähig ist?

AUFTRAGGEBER
Asklepios Kliniken

RAHMENPLANUNG
2018

GRÖSSE
rund 30 Hektar

ZUSAMMENARBEIT
arbos Freiraumplanung, Hamburg
Toller Ort, Kiel
SHP Ingenieure, Hannover

 

Die großmaßstäblichen Gebäudestrukturen, die in den Gründungsjahren vieler Kliniken der 60er und 70er Jahre entstanden sind, offenbaren heute funktionale, technische und bauphysikalische Probleme. In Bezug auf die Umsetzung von zeitgemäßen klinischen, hygienischen, betrieblichen Anforderungen erweisen sie sich als ungelenk. Für ihre Betreiber stellt sich damit zunehmend die Frage nach dem Umgang mit dem Gebäudebestand. Soll die gewachsene Struktur und die damit verbundenen Investitionen fortgeschrieben oder aber ein Neuaufbau initiiert werden? Wie verhält sich der Investitionsaufwand zu den Betriebskosten, die bereits nach einigen Jahren den Erstinvest überrunden und am Ende der langfristig zu tragende Kostenfaktor sind?

Aufgabe des Rahmenplans Krankenhausquartier Altona ist es, die vielfältigen Zielvorgaben, Nutzungsansprüche und die zum Teil konkurrierenden Belange in Einklang zu bringen und mit einem städtebaulich überzeugenden und nachhaltigem Gesamtkonzept die Grundlage für die weitere langfristige Entwicklung des Quartiers zu schaffen.