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D-Berlin Masterplan Europacity
Für das Areal am Hauptbahnhof in Berlin wurde ein städtebaulicher Wettbewerb veranstaltet, aus dem ASTOC Architects and Planners als Sieger hervorging. Der Entwurf für das Gelände zwischen Invalidenstraße, Perleberger Brücke, Fernbahntrasse und Spandauer Schifffahrtskanal sieht die Anlage eines Stadthafens vor. Um ihn herum soll ein großstädtisches Quartier gebaut werden mit Kunstcampus, Marina, Restaurants, Wohnungen und Büros. Das innerstädtische Areal liegt an einem der wichtigsten europäischen Verkehrsknotenpunkte. Trotz einer städtischen Dichte sieht der Entwurf viel öffentlichen Raum vor und einen bis zu 30 Meter breiten, unbebauten Uferstreifen als öffentliche Promenade. Die Wohnhäuser mit circa 1200 Wohnungen folgen der Berliner Traufhöhe.

Höhere Gebäude gibt es in den Büroquartieren am Hamburger Bahnhof und am Nordhafen. Drei neue Brücken werden das Quartier besser an die Stadt anbinden. Entlang einer Bahntrasse sollen neue Gewerbebauten die Wohnhäuser vom Verkehrslärm abschirmen. Um dem Gelände seine besondere Atmosphäre nicht zu nehmen, sollen die alten Speditionshallen zu Galerien umgebaut werden. Die wichtigste Idee war es, einfach „ein Stück Berlin“ zu entwerfen. Am Anfang stand daher die Frage, wie sich Stadt an dieser Stelle entwickeln kann. Das Quartier wird in Zukunft für Millionen von Gästen der erste Eindruck von Berlin sein und ist deshalb eine wichtige städtebauliche Visitenkarte der Hauptstadt.

Nach dem städtebaulichen Wettbewerb wurden freiraumplanerische und zahlreiche Realisierungswettbewerbe ausgelobt. Erste Hochbauten sind bereits realisiert.

PROJEKTDATEN
Auftraggeber
CA Immo Deutschland GmbH in Zusammenarbeit mit dem Land Berlin und der Deutschen Bahn AG

Planungs- und Bauzeit
Internationaler Wettbewerb 2008, 1. Preis,
Masterplan 2008 - 2009,
diverse Qualifizierungen 2009 - heute,
Realisierung bis 2025

Größe
BGF: 520.000 qm / 40 Hektar

Mitarbeiter
Richard Büsching, Frank Eittorf, Judith Freund, Ulrich Hundsdörfer, Inci Yilmaz

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