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D-Regensburg Erster Preis im Wettbewerb Tech- Campus
Auf dem Areal der ehemaligen Nibelungenkaserne in Regens- burg soll ein hochwertiger Technologiepark entstehen. Der Wettbewerb bestand aus zwei Teilen: Im Nordwesten des Areals soll ein Technologiezentrum angesiedelt werden, für das ein Realisierungswettbewerb ausgelobt wurde. Teil zwei des Wettbewerbs umfasste einen städtebaulichen und landschafts- planerischen Ideenwettbewerb. Der erste Preis im Ideenteil wurde an den Wettbewerbsbeitrag von ASTOC Architects and Planners vergeben.

Hier soll ein technologieorientiertes Gewerbegebiet mit Büro- und Laborflächen für kleinere und mittelständische Firmen entstehen. Darüber hinaus wurden im Wettbewerb die Gestaltungsgrund- sätze für die öffentlichen Grünflächen des ehemaligen Kasernen-Areals entwickelt. Besonderes Augenmerk lag auf der Verzahn- ung zu den angrenzenden neuen und vorhandenen Wohnge- bieten.

Der Bebauungsplanentwurf wird im Wettbewerbsbeitrag von ASTOC aufgegriffen, fortgeschrieben und im Detail verfeinert. Auch die geplante Straßenführung sowie die Straßenprofile wurden auf Grund der Topografie bestätigt bzw. vervollständigt und lassen insgesamt drei Terrassen entstehen. Die Terrassierung des Areals findet sich in der städtebaulichen Struktur wieder und verschränkt sich mit der großen, über- geordneten Freiräumen und den straßenbegleitenden Grün- strukturen. Durch einfache, Nord-Süd-orientierte Wegever- bindungen entstehen jeweils an den „Enden“ der Terrassen hochbauliche Kopfsituationen. Aus der Verschneidung der Carl-Maria-von Weber-Straße mit der angrenzenden Nord-Süd-Wegeverbindung wird ein Auftaktplatz (Quartiersplatz „West“) herausgearbeitet, der als öffentlicher Raum den Auftakt für den neuen Technologiepark an der Galgenbergstraße kennzeichnet. Gleiches entsteht am ehemaligen, denkmalgeschützten Wirtschaftsgebäude. Zusammen mit einem exponierten Bau- körper, der ein neues Hotel beherbergen könnte, entsteht hier ein Gegenpol zum Auftaktplatz an der Galgenbergstraße (Quartiers- platz „Ost“) mit zentralen Versorgungseinrichtungen.

Städtebauliche Struktur

Die städtebauliche Struktur orientiert sich in Bezug auf Geometrie, Gebäudehöhe und Volumetrie an den verbleibenden Gebäuden der Nibelungenkaserne. Gleichzeitig entwickelt der Entwurf eine hohe Verwandtschaft zu den Gebäuden und der Freiraumstruktur der Universität Regensburg.

Die Struktur auf der zentralen Terrasse schafft eine Maßstäblich- keit, die sich am ehemaligen Wirtschaftsgebäude Nr. 17 orientiert und offeriert eine Vielzahl von möglichen Grundstücksteilungen. Der jeweils nördliche Abschnitt der Terrasse wird dabei von der nördlichen Planstraße erschlossen und weist durchschnittlich vier Geschosse auf. Die südlichen Abschnitte werden ent- sprechend von Süden erschlossen und weisen durchschnittlich eine Zweigeschossigkeit auf. Die südlichste Terrasse bildet als MI-Gebiet den Übergang zum Wohnquartier und zum angrenzen- den, grosszügigen Freiraum. Die Struktur zeigt sich transparent zum Park und ermöglicht damit auch der zentralen Terrasse einen Durchblick und Zugang zum Freiraum.

In Zusammenarbeit mit mahl-gebhard-konzepte, Landschaftsarchitekten, München