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D-Köln Ankauf im Wettbewerb „koelnmesse 3.0“
Im zweistufigen Wettbewerb zur Modernisierung der Kölner Messe wurde der Beitrag von ASTOC Architects and Planners und Riegler Riewe Architekten mit einem Ankauf ausgezeichnet.

Die Koelnmesse plant bis zum Jahr 2030 bedeutende Investitionen in die Zukunft des Geländes und in das Messeprogramm. Benötigt wird eine Veranstaltungshalle, die mit Messe-Events kombinierbar ist, das Confex. Die Messe erfährt damit eine wesentliche Programmerweiterung und gleichzeitig eine Aufwertung ihrer Westseite zu den Rheinhallen und dem Rheinpark sowie zur MesseCity im Süden.

Confex und Halle 1Plus orientieren sich an den Konturen der Hallen 2 und 5 und werden über das gemeinsame Dach zu einem Baukörper zusammengefasst, der das Messegelände nach Westen zur Bahn hin abschließt. Der Boardwalk schließt am bestehenden Eingang Süd an und führt über den Platz um den gesamten Baukörper herum, wo er sich im Norden von Halle 1plus zu einer multifunktionalen Fläche für Logistik- wie Messebetrieb aufweitet. Organisation und Ausdehnung des Terminals folgen in ihrer grundsätzlichen Struktur dem Masterplan und bilden ein ost-west-orientiertes, in seiner Ausdehnung ebenbürtiges Pendant zur neuen Halle Confex/1plus.

Mit dem Entwurf zur Erweiterung der Koelnmesse wird ein zeichenhafter und identitätsstiftender Gebäudekomplex aus zwei schlanken Baukörpern geschaffen, der sich vom Bestand absetzt und eine neue Eigenständigkeit erzeugt. Die Geste seiner großen Dächer wirkt nach Osten und Süden adressbildend. Es entsteht eine zukunftsweisende Erscheinung der Koelnmesse zur Stadt, die die Maßnahmen an den Eingängen Nord und Süd vervollständigt und gemeinsam mit der MesseCity städtebaulich wirkt.

In Zusammenarbeit mit Riegler Riewe Architekten ZT-GmbH, Graz