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D-Köln 1. Preis, Clouth-Quartier, Baufelder WA 21 & WA 22
ASTOC Architects and Planners gewinnt gemeinsam mit urbane gestalt Johannes Böttger Landschaftsarchitekten den ersten Preis zum Neubau einer Wohnbebauung auf den Baufeldern WA 21 und WA 22 im Kölner Clouth-Quartier. Das ist das Ergebnis einer Mehrfachbeauftragung, die die Kölner GAG Immobilien AG durchgeführt hat.

Die Entwicklung des Clouth-Geländes ist beispielhaft für die Umwandlung von Industriegebieten im innerstädtischen Raum. In diesem Prozess werden die ehemals der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Clouth-Werke in ein mischgenutztes Quartier transformiert. Erschließungsstruktur und Größe der Baufelder sind aus der ehemaligen Bebauung entwickelt. Vor allem aber stellen erhaltene Bestandsgebäude nach wie vor wichtige Ankerpunkte im Areal dar. Das Baufeld wird auf zwei Seiten von Bestandsbauten und damit vergleichsweise stark durch die Historie des Areals geprägt.

Der Baukörper folgt der Baulinie im Westen und Süden zum Platz. Gegenüber der Halle 17 und der sie flankierenden Straßen wird das Volumen eingerückt und schafft zusätzlichen Raum vor der großen Giebelwand. Ein Sockel im Erdgeschoss hält die Volumen zusammen und definiert eine klare Kante zur Straße. In der Kubatur wird so der Bestand plastisch abgebildet. Insgesamt entsteht aus neun Gebäudeteilen eine plastische, durch die Materialität unterstützte Skulptur. Hohe Eingänge und ein zentraler Durchgang am Platz strukturieren den Baukörper. Trotz seiner Größe und Kraft bietet das Gebäude vielfältige Wohnlagen und wird so den Qualitäten des Grundstückes gerecht.