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D-Köln Auszeichnung beim Architekturpreis NRW 2015
Die von ASTOC Architects and Planners geplante und realisierte Siedlung am Buchheimer Weg im Kölner Stadtteil Ostheim erhielt beim Architekturpreis Nordrhein-Westfalen 2015 eine Auszeichnung. Der Bund Deutscher Architekten BDA, Landesverband Nordrhein-Westfalen, zeichnet seit 1998 alle drei oder vier Jahre Architekten gemeinsam mit ihren Bauherren für herausragende Gebäude, Bauensembles oder städtebauliche Anlagen aus.

Die Teilnahme am „Architekturpreis Nordrhein-Westfalen“ setzt voraus, dass die betreffende Arbeit zuvor bereits bei einem der 16 regionalen Wettbewerbe des BDA („Auszeichnung guter Bauten“ bzw. „Kölner Architekturpreis“) eine Auszeichnung errungen hat. Zu diesen vorausgehenden Verfahren waren 2014 insgesamt 533 Gebäude oder Bauensembles eingereicht worden, von denen sich 48 für die Ausscheidung auf Landesebene qualifizierten.

Die Jury vergab insgesamt zehn gleichrangige Auszeichnungen. Damit ist das Verfahren jedoch noch nicht abgeschlossen. Aus dem Kreis der Auszeichnungen wählen die Mitglieder des BDA NRW in einer schriftlichen Wahl die Arbeit, die den Architekturpreis Nordrhein-Westfalen erhält. Der Preis und die dann neun Auszeichnungen werden im Rahmen einer Festveranstaltung am 3. November 2015 in Düsseldorf vom nordrhein-westfälischen Bauminister Michael Groschek verliehen.

Die Wohnsiedlung Buchheimer Weg liegt am östlichen Rand Kölns und ist Teil einer Siedlung der 1950er Jahre. 50 Jahre nach ihrem Bau waren die Gebäude in einem sehr schlechten Zustand. Sie energetisch zu ertüchtigen und zu sanieren wäre nicht rentabel gewesen. Bei dieser Gelegenheit wurde das städtebauliche Konzept generell überdacht mit dem Ziel, dichter und kostengünstig mit Blick auf niedrigere Einkommensgruppen zu bauen.

Die Auseinandersetzung mit dem Siedlungsbau-Erbe der 1950er und 1960er Jahre ist plötzlich hochaktuell geworden und der Entwurf für die Siedlung am Buchheimer Weg in Köln-Ostheim bezieht seine größere Bedeutung aus der Tatsache, dass das Projekt durchaus als Modell für andere Siedlungen dieser Art dienen kann – in Köln und anderswo.

Das Wohnquartier wurde um belebende Infrastruktureinrichtungen ergänzt wie ein Mietercafé, quartiersnahe Büronutzungen und eine dreizügige Kindertagesstätte. Die Wohnnutzung wird bereichert durch ein Wohnheim für Menschen mit Behinderung und eine Wohngruppe für Demenzkranke.

Auftraggeber:
GAG Immobilien AG

In Zusammenarbeit mit:
urbane gestalt johannes böttger landschaftsarchitekten, Köln

www.bda-nrw.de