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D-Frankfurt am Main Wohnhochhaus Tower 2, 3. Preis
Der Tower 2 wird als solitärer Abschluss einer Reihe von Baukörpern entlang der Osloer Straße konzipiert. Einem toskanischen Campanile vergleichbar steht er frei neben der starken raumbildenden Horizontalfigur des großen Einkaufszentrums mit seinem obenliegenden Park. Mit großer Fernwirkung wird so der stadtseitige Eingang der Mall markiert. Das Zurückweichen von der Baulinie an der Europaallee erzeugt an diesem Eingang eine platzähnliche Situation von hoher Verweilqualität.

Wie schon zwischen Kongresszentrum und geplantem Hotel bildet sich zwischen dem Turm und dem direkt an das Hotel angrenzenden Baukörper eine plastisch gestaltete Gasse aus. Diese Gasse schafft eine städtebauliche Permeabilität hin zur Mall und erzeugt eine genuin urbane Situation mit großer Dichte und Spannung.

Die vorgeschlagene vieleckige Figur des Turms ergibt sich ganz unmittelbar aus der Ausreizung der Abstandsflächen zu den östlich angrenzenden Baufeldern. Diese werden durch den Turm nicht berührt. Die vergleichsweise zahlreichen und somit schmalen Fassadenseiten des Turmes erzeugen einen Eindruck großer Schlankheit. Durch die Knickungen in der Fassade ergibt sich ein im Laufe des Tages und aus allen Blickrichtungen stets wechselndes Bild. Trotz seiner in sich ruhenden Gestalt entwickelt der Turm somit eine dynamische Wirkung im Stadtraum.

ARGE ASTOC Architects and Planners, Köln / Lorber Paul Architekten Köln in Zusammenarbeit mit Bartscher Architekten, Aachen