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D-Frankfurt am Main 2. Preis im Wettbewerb Messeeingang
Der Architekturwettbewerb für einen neuen Messeeingang mit Büroturm und Hotel in Frankfurt a.M. ist entschieden. Der zweite Preis ging an ASTOC Architects and Planners.

Das Frankfurter Messegelände soll einen zusätzlichen südlichen Eingang erhalten. Auf einem Grundstück an der Emser Brücke im angrenzenden Europaviertel wird der neue Zugang in einen Komplex mit Büro- und Hotelnutzung integriert. Das Grundstück befindet sich an der Schnittstelle vom Boulevard mit seiner großstädtischen siebengeschossigen Bebauung einerseits und der Reihe von Hochpunkten entlang der Bahnstrecke andererseits. Nicht zuletzt verankert das Baufeld mit seiner zulässigen Gebäudehöhe von 100 m den neuen südlichen Messeeingang und die Messeverwaltung großräumig in der Stadt.

Die städtebauliche Testplanung zur Emser Brücke von ASTOC aus dem Jahr 2004 sah ein Cluster unterschiedlich hoher Baukörper um die Kreuzung von Boulevard und der Emser Brücke/Bahn vor, der mittlerweile auf der Westseite der Brücke zusammengezogen und im Bebauungsplan fixiert wurde und zusammen mit dem Messe-Torhaus von OM Ungers eine nach Süden niedriger werdende Reihe bildet. In dieser Planung wurde eine Höhenstaffelung festgelegt, die auch bei einer Verschiebung der Baukörper auf eine Seite der Brücke ihre Gültigkeit nicht verliert: zusätzlich zur Traufhöhe von ca. 26 m entlang der Europa-Allee ist ein Horizont von etwa 45 m eingeführt, der zwischen den beiden Extremen – Hochhaus und städtischer Block – vermittelt und zur Emser Brücke drei Volumen unterschiedlicher Höhen ausbildet.

Sämtliche Entwürfe sind vom 15. Bis zum 25. April in einer Ausstellung im Planungsdezernat der Stadt Frankfurt, Kurt-Schumacher-Straße 10, zu sehen.