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D-Köln Wohnbebauung im Clouth-Quartier fertiggestellt
Nach beinahe 150 Jahren industrieller Nutzung wird das Clouth-Gelände in Nippes, einem gewachsenen und lebendigen Stadtteil direkt an der Grenze zur Kölner Innenstadt einer neuen Nutzung zugeführt. Die sorgsam angelegten Freiräume auf dem 14,5 Hektar großen Areal bilden ein Gerüst für ein lebenswertes Stadtquartier. Das Herzstück, der große, grüne Quartiersplatz an der Halle 17 bietet vielfältige Spiel- und Bewegungsangebote. An dieser Stelle entsteht mit einer Durchwegung, die Teil des Rad- und Fußwegs zwischen Blücherstraße und Johannes-Giesberts-Park ist, auf informelle Weise ein Ort der Begegnung.

Die Baufelder WA 4-6 liegen am östlichen Rand des Clouth-Quartiers an der Schnittstelle zum Johannes-Giesberts-Park.

In einer von der modernen stadt ausgelobten Mehrfachbeauftragung überzeugten ASTOC Architects and Planners in Zusammenarbeit mit urbane gestalt Johannes Böttger Landschaftsarchitekten mit einem Entwurf, dessen besondere Qualitäten auch aus der Schnittstelle zwischen Stadt und Park generiert wurden. So erscheinen die acht viergeschossigen Baukörper als eine kompakte gestalterische Einheit, augenfällige Elemente, wie die an den Ecken aus der strengen Kubatur geschnittenen Balkone wiederholen sich und werden zu einem besonderen Kennzeichen mit hohem Wiedererkennungswert.

Jeweils drei bzw. vier Häuser bilden einen Hof aus, der sich zur Josefine-Clouth-Straße mit einer weichen Kante öffnet. Ein Sockel fasst Häuser und Hof zu lesbaren Einheiten zusammen und differenziert die Freibereiche, die teils als kleine Privatgärten, teils als halböffentliche Spiel- und Sitzfläche geplant wurden.

Die 56 zwei bis fünf Zimmer großen Wohnungen verfügen über einen Balkon oder im Erdgeschoss über einen privaten Garten mit Terrasse. Unterschiede gibt es hier nur in der Ausrichtung, so dass die Eigentümer sich für den Blick in den Park, auf das Quartier oder in ihren Hof entscheiden konnten.

Die Gärten und Höfe sind begrünt, die Straßenfront baumbestanden, so dass sie einen einladenden Rahmen für die in die Gestaltung der Freiflächen integrierten Bänke und Kinderspielflächen bilden, informelle Treffpunkte, die zu Begegnung und Austausch einladen.

Auftraggeber: moderne stadt GmbH, Köln